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andersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit führte zur gleichen Zeit zum Erlernen des bewußten Sterbens, wodurch Marta erkennen konnte, dass selbst wenn der Körper stirbt, die unendliche Weite des Bewußtseins immer existent bleibt.
Später folgte das Erforschen der Lehre von Ramana Maharshi und die intensive Ausübung seiner Technik der Selbstbefragung. Die Frage “Wer bin ich?” stärkte die weitere Desidentifizierung mit dem Körper, den Gedanken und Gefühlen. Eine weitere Verbindung ergab sich zu Ramesh Balsekar durch die tiefe innere Überstimmung mit seiner Lehre und ihrer eigenen jahrelangen Lebenserfahrung, darüber, dass ein menschliches Wesen keinen freien Willen besitzt.
Einige Zeit später, nach dem Lesen eines wissenschaftlichen Artikels zum Thema “Freier Wille”, blickte sie aus dem Fenster und es kam zum plötzlichen Durchbrechen der vertikalen Realität. Sie erkannte für sich glasklar, dass sie als getrenntes, individuelles Wesen niemals existiert hatte. In dieser gnadenlosen und niederschmetternden, tiefen Erkenntnis erlebte sie den Tod ihrer individuellen Seele.
Die Ich-Identität löste sich auf und die wahre Natur, ein reines Gewahrsein jenseits von Zeit und Raum, kam zum Vorschein. Durch das Erwachen im Hier und Jetzt hatten sich die Fragen “Wer bin ich?” und die Frage nach dem freien Willen endgültig aufgelöst. Die einzige Reälität wurde erkannt:
Alles was existiert, ist Bewußtsein.
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